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Der Garten Eden

Der Garten Eden

 - Der Bericht in 1. Mose
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Der Garten Eden – Für die Menschheit geschaffen
Der Garten Eden wird in 1. Mose 2 und 3 beschrieben. Der Herr schuf den Garten eigens für Adam, den ersten Menschen, den Gott gemacht hatte. In 1. Mose 2,8-9 lesen wir: „Dann pflanzte der HERR, Gott, einen Garten in Eden im Osten, und dort hinein setzte er den Menschen, den er gebildet hatte. Und der HERR, Gott, ließ aus dem Erdboden allerlei Bäume wachsen, begehrenswert anzusehen und gut zu essen, und den Baum des Lebens mitten im Garten und den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse.“ (Die Zürcher Bibel) Manche Menschen glauben, der Garten lag oben auf einem Berg, oder es war vielleicht ein Quellgebiet für frisches Wasser, denn wir lesen: „Und in Eden entspringt ein Strom, um den Garten zu bewässern, und von da aus teilt er sich in vier Arme.“ (1. Mose 2,10; Zürcher)

Der Garten Eden war einfach vollkommen. Er bot sowohl Schönheit als auch Nahrung, denn in ihm wuchsen allerlei Bäume „begehrenswert anzusehen und gut zu essen“, und da war eine Quelle frischen Trinkwassers vom Fluss. Und was den Menschen angeht: „Und der HERR, Gott, nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, damit er ihn bebaute und bewahrte.“ (1. Mose 2,15; Zürcher)

Der Garten Eden - Widersprüche in der Bibel?
So wie der Garten Eden im 1. Buch Mose beschrieben ist, wird er oft von Kritikern als offensichtlicher Widerspruch in der Bibel angeführt. Die Kritiker vergleichen die „Schöpfungswoche“ in 1. Mose 1 (die Erschaffung der Pflanzen am 3. Tag und die der Tiere und des Menschen am 5. und 6. Tag) mit der Erschaffung des Garten Eden in 1. Mose 2 (der Garten wurde geschaffen, nachdem der Mensch schon von Gott erschaffen war). Wir lesen: „Und so wurden vollendet Himmel und Erde und ihr ganzes Heer. Und Gott vollendete am siebten Tag sein Werk, das er gemacht hatte, und er ruhte am siebten Tag von all seinem Werk, das er gemacht hatte. Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn, denn an ihm ruhte Gott von all seinem Werk, das er durch sein Tun geschaffen hatte. Dies ist die Geschichte der Entstehung von Himmel und Erde, als sie geschaffen wurden.“ (1. Mose 2,1-4a; Zürcher)

„Zur Zeit, als der HERR, Gott, Erde und Himmel machte und es noch kein Gesträuch des Feldes gab auf der Erde und noch kein Feldkraut wuchs, weil der HERR, Gott, noch nicht hatte regnen lassen auf die Erde und noch kein Mensch da war, um den Erdboden zu bebauen... da bildete der HERR, Gott, den Menschen...“ (1. Mose 2,4b-5; Zürcher)

Die Kritiker weisen darauf hin, dass gemäß 1. Mose 1 die Pflanzen am 3. Tag erschaffen worden seien, der Mensch am 6. Tag. Wieso lesen wir dann in 1. Mose 2, dass es noch keine Pflanzen gab, weil der Mensch noch nicht gemacht worden war? Die Lösung ist: wir müssen 1. Mose 1 und 2 im Zusammenhang lesen. 1. Mose 2,1-4a beendet die „Schöpfungswoche“, während in 1. Mose 2,4b der Bericht über den Garten Eden beginnt. Das wird klar durch den Gesamtzusammenhang von 1. Mose 2 und durch die Tatsache, dass der Garten Eden noch nicht von Gott gepflanzt worden war. Er hatte noch nicht den Menschen erschaffen, der den Garten „bebauen und bewahren“ sollte (1. Mose 2,15). Im Garten Eden, den Gott für den Menschen gepflanzt hatte, formte Gott, so lesen wir in 1. Mose 19, jedes einzelne Tier aus dem Staub der Erde und brachte es Adam, dass er ihm einen Namen geben sollte. Die Kritiker zitieren dies als einen Widerspruch, weil wir ja lesen, dass Gott die Tiere an den Tagen 5 und 6 schuf (bevor der Garten Eden von Gott gepflanzt worden war). Auch dieser scheinbare Widerspruch ist leicht erklärbar. Gott schuf die Welt und alle Tiere darin. Dann erschuf er den Menschen. Dann schuf er einen Garten für den Menschen. Dann formte er von jeder Art ein Tier vor den Augen des Menschen, damit er ihm einen Namen geben sollte (und wahrscheinlich auch, um dem Menschen zu zeigen, dass er die Tiere geschaffen hatte, denn der Mensch wurde ja später als die Tiere erschaffen und war somit nicht Zeuge ihrer Erschaffung). „Und der Mensch gab allem Vieh und den Vögeln des Himmels und allen Tieren des Feldes Namen.“ (1. Mose 2,20; Zürcher). Es ist ein Beispiel schlechter Hermeneutik (Bibelinterpretation), den Zusammenhang von 1. Mose 1 und 2 zu zerreißen und statt dessen zwei getrennte Schöpfungsberichte zu lesen (die Erschaffung der Erde als eine Biosphäre in 1. Mose 1 und die Erschaffung eines einzelnen Gartens mit dem was darin geschah in 1. Mose 2) und dann die Unterschiede der beiden Berichte als Widersprüche aufzuführen.

Eine wichtige Ergänzung zu diesen vermeintlichen Widersprüchen finden Sie auf der nächsten Seite.

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